Gebratene Aubergine

Auberginen sind eine Gabe Gottes. Ich hatte lange Zeit keine Ahnung davon. Vor einem halben Jahr aber habe ich sie entdeckt und zu lieben gelernt. Hier die Anweisung, wie man sie einfach zubereitet.


Arbeitsgeräte:
1 Messer
1 Schneidebrett
1 Bratpfanne, je grösser, desto besser
1 sauberes Küchentuch

Zutaten, für 2-3 Personen als Beilage:
1 Aubergine
Sonnenblumenöl
Salz


1. Schritt: Waschen, Schneiden und Salzen
Wasche die Aubergine gründlich und schneide sie dann in ca 1cm breite Scheiben. Die beiden äusseren Teile schneidest du weg. Dann verteile diese Scheiben auf dein Schneidebrett und streue etwas Salz auf jede Scheibe. Lasse nun alles mindestens 15 Minuten so stehen. Das Salz entzieht der Aubergine die Bitterstoffe. Ich empfehle dies zu machen, denn ich mag keine bitteren Auberginen :)


2. Schritt: Braten
Nachdem die Wartezeit vorbei ist, wasche das Salz ab und trockne die Scheiben mit einem Küchentuch. Nun erhitzt du das Sonnenblumenöl in der Pfanne und gibst dann die Scheiben hinein. Du musst viel Öl benutzen, denn die Aubergienen saugen alles gleich auf. Die Hitze mittel bis schwach halten und die Aubergienen LANGSAM braten. Nach einer Weile wenden. Für das Braten selber brauchst du sicher 30 Minuten, damit die Aubergienen auch richtig weich sind.



Achtung: Gut Ding will Weile haben, Auberginenbraten dauert lange. Sehr lange. Wenn man beim Kochen so richtig Hunger hat, ist man allzusehr versucht, die Hitze höher zu stellen, damit die Auberginen schneller gar sind. Das erweist sich allerdings als kontraproduktiv, weil sie dann einfach nur schwarz werden. Glaubt mir, es lohnt sich nicht. Stattdessen kannst du die Zeit nutzen um einen Dip oder ein Aperitif vorzubereiten? (Links mit Ideen)

Wenn die Auberginen weich sind, dann kannst du sie anrichten. Man kann die Schale auch essen, doch sie klebt leicht an den Zähnen. Deshalb schneide ich sie weg. Aber das ist jedem selber überlassen.

→ Tipp: Bedenke beim Zusammenstellen des Gerichts, dass diese Beilage sehr fettig ist.